Gesunde Grenzen - Keine dicken Mauern


#GesundeGrenzen#Selbstliebe#EigeneBedürfnisseKennen#WohlfühlBerechtigung#Harmonie


Es gehört meines persönlichen Empfindens nach zum Naturgesetzt, dass jedem Lebewesen zusteht sich Raum zu nehmen/zu erlauben für Dinge die ihm gut tun und auch Nein zu sagen, wenn etwas unpassend ist – natürlich ohne dabei ein anderes Lebewesen zu schädigen oder dessen Grenzen zu überschreiten.

In der Welt der Pflanzen z. B. können wir dies ganz gut beobachten. Bei wild wachsenden Blumen oder sogar bei Schnittblumen in einer Vase können wir erkennen, wie die einzelnen Blumen sich ausrichten – sie tun dies so, dass sie reichlich Sonnenlicht erhalten und dabei keine andere Blume bedecken, also ihren Raum respektieren...soweit es im Rahmen ihrer Möglichkeit steht (wenige Ausnahmen mag es geben, aufgrund von Gegebenheiten, die es anders nicht zulassen).


Also, wenn es eine solche Selbstverständlichkeit in der Natur ist, warum erlauben sich viele Menschen diese Freiheit für sich selbst nicht?

Warum ist es für so viele Leute immer noch schwer „nein“ zu sagen, wenn sie spüren „das passt für mich nicht“?

Warum erlauben sie, dass ihre gesunden Grenzen überschritten werden – unbewusst, allerdings oft auch bewusst?


Das mag bei manchen daran liegen, dass sie schon als Kinder erzogen und damit geprägt wurden, das zu tun, was andere von ihnen wollten. Dass man ihnen mit Lob und Liebe begegnete, wenn sie getan haben, was von ihnen erwartet wurde.

Ein geringer Selbstwert kann auch ein Grund sein - also wenn andere Menschen für wichtiger genommen werden als sich selbst. Hier passiert eine unbewusste Bewertung der Freiheit ihres Handels als wichtiger, als das eigene Recht auf das Wohlergehen und die eigenen Grenzen.

Ein weiterer realer Einfluss ist, dass vll viele ihrer Vorfahren dies über Generationen erlebt haben – früher z. T. auch extremer als heutzutage. Diese Prägungen werden über viele Generationen noch weitergegeben und haben einen Einfluss auf das heutige Verhalten und Empfinden (es werden dann häufig gewisse hinderliche Verhaltensmuster getriggert, die sich eben in unseren Genen befinden. Diese genetischen Informationen lassen sich ändern!) uvm.


Es ist Zeit, dass wir uns daran erinnern, dass es gesunde Grenzen gibt und, dass es unser Lebensrecht ist diese zu erkennen und zu setzten.


Wie erkennt man denn, wo sich die eigenen gesunden Grenzen befinden?

Das ist ganz einfach und individuell können sie auch total unterschiedlich sein.

Wir alle haben das sogenannte „Bauchgefühl“. Dies ist unsere Intuition, unsere innere Leitung und Unterstützung durch unser Herz und was im Einklang damit ist. Und dies funktioniert leicht, ohne dass wir uns in irgendeiner Art anstrengen brauchen.

Wenn wir eine Entscheidung zu treffen haben, wenn wir um einen Gefallen gebeten werden o. ä., spüren wir (oft im gleichen Augenblick) ein Gefühl in unserem Inneren. Es kann ein sich gut anfühlendes Gefühl oder ein sich eher schlecht anfühlendes sein. Dies ist die Antwort unseres Herzens, unserer Intuition...es ist weise achtsam darauf zu sein.

Was später passiert, ist, dass der Verstand dazu kommt und aufgrund der Summe seiner Erfahrungen, Prägungen, Ängsten, usw. analysiert und oft etwas anderes sagt.

Unsere Intuition – also unser Herz – hat Informationen, die in unserem Tagesbewusstsein oft (noch) nicht präsent sind und unser Verstand sie daher auch nicht begreifen kann.


Wer kennt eine solche oder ähnliche Situation, wie die folgende?

Man erhält z. B. ein Angebot. Sofort ist ein Bauchgefühl dazu präsent, dass es unpassend ist. Aufgrund der bekannten Umstände zeigt der Verstand aber viele Gründe auf, warum es doch gut wäre dieses Angebot anzunehmen. Gedanken können auftauchen wie: „Es ist ein Angebot, das jetzt da ist...wer weiß, ob mir ein solches Angebot noch einmal gemacht wird...wer weiß, ob andere Angebote folgen...wer weiß, ob ein besseres Angebot folgt...wer weiß, ob ich am Ende ohne etwas dastehe...??“ - Dann wird entgegen dem Bauchgefühl entschieden.

Das Angebot wurde angenommen. Später stellt man dann fest, dass das Bauchgefühl richtig war, denn vom Moment der Annahme an lief vieles schief, es kam zu Streitereien o. ä. und man stand wieder am „Anfang“.


Oft sind im Tagesbewusstsein die Gründe für das intuitive Gefühl unbekannt und doch empfehle ich, sich seiner eigenen inneren Führung bewusst zu werden. Es auch ruhig mit kleineren Entscheidungen im Alltag zu praktizieren und auszuprobieren, es kennenzulernen. Also, bevor etwas zugesagt wird, sich ruhig einen Moment nehmen und ins Herz und/oder Bauch spüren und fühlen, was es bei der Vorstellung X oder Y signalisiert.


Was geschieht denn, wenn wir unsere gesunden Grenzen selbst überschreiten oder anderen erlauben dies zu tun?

Ungute, niedrig schwingende, sich schlecht anfühlende Gefühle und Emotionen tauchen auf, wie z. B. Widerstand, Ärger, Stress. Diese nehmen Raum ein...Raum, der uns sonst für das, was wir wirklich wollen, zur Verfügung stünde.

Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass es okay ist gesunde Grenzen zu setzen und es zu praktizieren. Was nach der anfänglichen Überwindung folgt, ist, dass wir uns gut fühlen und es selbstverständlich wird und sich leicht und gut anfühlt. Uns steht dann mehr Energie und Kraft zur Verfügung für das, was wir uns wünschen.


Zum Setzen gesunder Grenzen und Kommunizieren dieser, gehört es auch dazu Nein sagen zu können. In der Kommunikation gehört es dazu es klar auszusprechen. Bei Entscheidungen, die man trifft, kann es hilfreich sein z. B. kurz zu erwähnen, dass es sich einfach unpassend anfühlt und nichts Persönliches ist – sofern dies zutrifft. Damit drückt man es in kurzer Form aus und vermittelt dem anderen, dass es nicht an ihm/ihr liegt und dies ohne sich selbst in eine Situation zu bringen, in der man lange Erklärungen abliefern muss – was mit Worten oft auch nicht zu erklären geht.

Dort wo Grenzen überschritten werden, ist eine klare Formulierung erforderlich. Diese sollte optimalerweise beinhalten wo die eigenen Grenzen überschritten wurden und verdeutlichen, dass man das nicht will.


Im Einklang damit ist es auch empfehlenswert und wichtig sich der Grenzen anderer bewusst zu sein bzw. werden und diese auch zu respektieren...auch dann, wenn wir ganz stark wollen, das jemand etwas für uns tut...weil es ganz eilig ist o. ä. Genauso wie wir nicht wollen, dass uns jemand in eine sich unangenehm anfühlende Situation bringt, ist es natürlich auch wichtig, dass wir niemanden bewusst in eine sich ungut anfühlende Situation bringen.

D. h. auch ein gewisses Feingefühl zu entwickeln z. B. jemanden nicht immer wieder in die Situation zu bringen Nein sagen zu müssen, obwohl wir bereits die Erfahrung gemacht haben, dass die Person diese Sache nicht mag.


Wie immer im Leben, in der Existenz, ist auch in Zusammenhang mit diesem Thema eine gesunde Balance/Harmonie wichtig – also, was ich mir wünsche, gewähre ich auch anderen. Das schafft Frieden und Zufriedenheit im Innen und im Außen.

Ich habe auch erlebt, dass manche Menschen dankbar sind, wenn ich ihnen mitgeteilt habe, dass dieses oder jenes für mich nicht geht. Sie haben mich im Nachhinein wissen lassen, dass es ihnen schwer fiele Grenzen anderer wahrzunehmen und es ihnen helfe es zu hören.


Also, nur Mut!! Beginne Deine gesunden Grenzen zu erkennen und auch zu setzten und dies bevor Du unbewusst aus Selbstschutz dicke Mauern errichtest.

Und ja, es ist auch DEIN Lebensrecht, wie es auch meines ist und das eines jeden anderen Menschen und Lebewesens.


Wichtiger Hinweis:

Solltest Du feststellen, dass Du Dich von fast allem abgegrenzt hast über längere Zeit schon oder den Wunsch in Dir spüren, Dich von allem und jedem abzugrenzen, empfehle ich dringend es Dir tiefer anzuschauen. In der Regel herrscht dann eine Unausgewogenheit, die auf Dauer ungesund ist und unglücklich macht. Es ist dann wichtig und hilfreich zu erkennen, was der tiefliegende Grund dafür ist...oft sind es unbewusste Gründe/Themen/Ängste usw. Für diese ist dann die Zeit gekommen sie anzuschauen, zu erkennen was im Zusammenhang damit in der Tiefe verborgen liegt, so dass es dann gelöst werden kann und Du glücklich und mit einem Gefühl der Freiheit voranschreiten kannst in Deinem Leben.

Du kannst Dich dabei unterstützen lassen z. B. von einer/m professionellen ThetaHealing-Praktizierenden oder mit einer anderen für Dich passenden Methode, natürlich auch mit einer klassischen Therapie – was auch immer sich für Dich am passendsten anfühlt.

Ich spreche auch aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, ALLES IST MÖGLICH! Ganz gleich, wie schlimm sich etwas zurzeit anfühlt, es ist möglich den darunter liegenden Grund zu erkennen und positive Veränderung herbeizuführen. Schritt für Schritt...manchmal sehr schnell, manchmal in einem „langsameren Tempo“ tritt positive Veränderung spürbar und erlebbar ein.


Hier ein paar „Downloads“, die auch für Dich unterstützend sein können. Solltest Du diese von der Schöpfung/Quelle erhalten wollen, sage einfach „ja“, schließe Deine Augen und empfange:


„Ich verstehe, wie es sich anfühlt, meine gesunden Grenzen zu erkennen.“

„Ich weiß, wann und wie ich gesunde Grenzen auf höchstbeste Weise setzte.“

„Ich weiß, wie es sich anfühlt, mich selbst zu lieben und meinen Wert zu kennen.“

„Ich weiß, wie es sich anfühlt, zu erkennen, was gut für mich ist und es in meinem Leben auf höchste beste Weise zu haben.“

„Ich verstehe, wie es sich anfühlt, Nein zu sagen.“

„Ich weiß, wann und wie ich Nein sage.“

„Ich weiß, dass es möglich ist, Nein zu sagen.“

„Ich verstehe die Definition der Schöpfung von meine Gefühle auszudrücken.“

„Ich verstehe, wie es sich anfühlt, meine Gefühle auszudrücken.“

„Ich weiß, wann und wie ich meine Gefühle ausdrücke.“


Mit Liebe, Freude und Dankbarkeit,

Valentina

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